
Norwegische F-35-Kampfjets wurden an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zweimal gestartet, um ein russisches Aufklärungsflugzeug abzufangen, das im internationalen Luftraum nahe dem Norden des Landes flog.
Das Flugzeug, identifiziert als Ilyushin Il-20M, wurde von norwegischen Sensoren vor der Küste der Region Finnmark entdeckt, was zum schnellen Start von Kampfflugzeugen vom Luftwaffenstützpunkt Evenes führte.
Der Vorfall ereignete sich während der Militärübung Cold Response 2026, die von der NATO im Norden Norwegens durchgeführt wird. Nach Angaben von Militärbehörden sind russische Überwachungsaktivitäten während solcher Übungen üblich, da Moskau häufig alliierte Manöver beobachtet, um strategische Informationen zu sammeln.
Während der Mission begleiteten die F-35 das russische Flugzeug entlang der norwegischen Küste. Das Flugzeug flog zunächst nach Süden und näherte sich Regionen wie Lofoten und Vesterålen, bevor es wieder in Richtung der Kola-Halbinsel zurückkehrte, wo es einige Stunden später landete. Bereits einen Tag zuvor hatte sich ein ähnlicher Vorfall ereignet, bei dem ein weiteres Il-20M einen Aufklärungsflug in derselben Region durchführte.
Experten weisen darauf hin, dass die Il-20M eine Plattform für elektronische Aufklärung ist, die dafür ausgelegt ist, Radarstrahlungen, Kommunikationssignale und andere von militärischen Kräften erzeugte Signale zu erfassen. Obwohl norwegische Behörden betonen, dass die Flüge im internationalen Luftraum stattfanden und keine Regeln verletzten, überwacht die NATO den Luftraum kontinuierlich, um Flugzeuge zu identifizieren, die in der Nähe des Bündnisgebiets operieren.
Quelle: Defence Blog | Foto: X @Forsvaret_no | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
Norwegian sensors detected Russian Il-20M aircraft off Finnmark Coast Tuesday and today. NOR F-35s from Evenes scrambled, identified and shadowed them. Expected activity during #ColdResponse26, but we maintain awareness and control. We see them, and we follow them. #WeAreNATO pic.twitter.com/Ny1Yez31UZ
— Norwegian Armed Forces | Forsvaret (@Forsvaret_no) March 11, 2026
